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Datenschutz

Braucht mein Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten?

 Wann benötigt ein Unternehmen einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten?

Die Bestellung eines betrieblichen Datenbeauftragten ist in § 4 f des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) geregelt. Danach ist ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen, wenn

  • personenbezogene Daten automatisiert (Definition siehe Anlage 1) verarbeitet werden und damit in der Regel mind. 10 Personen ständig beschäftigt sind
    oder
  • personenbezogene Daten auf andere Weise (Definition siehe Anlage 1) verarbeitet werden und damit in der Regel mind. 20 Arbeitnehmer beschäftigt sind.

Zu der Zahl der Personen zählen dabei auch die Mitarbeiter in der IT, Teilzeitkräfte, Auszubildende und Leihpersonal sowie der Geschäftsführer.

Unabhängig von der Anzahl der Personen ist ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen, wenn

  • automatisierte Verarbeitungen vorgenommen werden, die einer Vorabkontrolle gemäß § 4 d Abs. 5 BDSG (Anlage 1) unterliegen
    oder
  • personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung, der anonymisierten Übermittlung oder für Zwecke der Markt- und Meinungsforschung automatisiert verarbeitet oder genutzt werden.

Ein Datenschutzbeauftragter kann, auch wenn er von Rechts wegen nicht bestellt werden muss, freiwillig bestellt werden. Soweit die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, muss die Unternehmensleitung den Datenschutz sicherstellen.

Gerne helfe ich Ihnen, um aus dem Paragraphen-Wald wieder herauszufinden.